Unser Training

Eine neue Choreografie braucht manchmal fast ein Jahr, bis wir sie alle wirklich können.

Ein neuer Trick braucht je nach Hundetyp ein paar Wochen, bis er wirklich sitzt und einsetzbar ist.

Die Musik müssen wir alle wirklich mögen, wir hören sie mindestens 1 mal in der Woche sehr intensiv. Für zuhause bleibt für das Team die Aufgabe fleißig allein zu üben, damit wir beim Training auch alle gemeinsam Dasselbe machen.

Oberstes Ziel ist, es soll allen Spaß bringen, besonders unseren Hunden. Solange hier noch der Wille zum Weitertrainieren ist und keiner gelangweilt in der Ecke bleibt, ist alles gut.

DogDance                                                                                                                 der Weg zum gemeinsamen Tanz

 

 

 

 

Viele Hunde lieben es, endlich für die tollen Sachen, die sie können, gelobt und belohnt zu werden.

Und wenn es nur das Wälzen auf dem Teppich ist....!

Für ein paar lustige Tricks ist fast jeder Hund zu haben und macht begeistert mit.

 

 

Mit dem Training kann man theoretisch in jedem Alter anfangen (Mensch & Hund).

Der ältere Hund kann vielleicht nicht mehr

so enge Drehungen oder hohe Sprünge ausführen,

dafür arbeitet er aber präziser und ruhiger

 

 

Die einstudierten Tricks werden dann später zur Musik

in einer Choreografie zusammengefasst.

Dabei sollte man darauf achten das sich

die einzelnen Übungsteile auch gut kombinieren lassen.

Ebenfalls extra geübt werden sollte das Training

mit eventuellen Requisiten,

auch hieran muss sich der Hund erst gewöhnen.

 

 

Nicht zu unterschätzen ist aber auch eine gute Fußarbeit der Hunde, und zwar in jede Richtung

(vor – zurück – seitlich) und auch auf Fuß- und Handseite.

Wir trainieren in einer Gruppe und tanzen auch meistens in Formationen von 4 bis 8 Teams. Dies setzt voraus, dass alle den gleichen Ausbildungsstand haben. Ist ein neuer Trick in einer Choreografie vorgesehen, beginnen wir alle wieder damit, zuerst diesen Trick mit dem Hund zu üben.

Der Mensch muss gleichzeitig anfangen, die Choreografie zu erlernen. Dies ist ganz wichtig, da wir alle möglichst gleichzeitig das Gewünschte ausführen wollen. Dann probieren wir die ersten Teile der Choreografie zur Musik aus. Als erstes der Mensch allein, damit er sich an die Musik (Tempo, Takt) gewöhnen kann, später dann mit dem Hund zusammen. Was allein zum Takt der Musik ganz simpel wirkt, bekommt mit dem Teampartner Hund ein ganz neues Gesicht.

Plötzlich passen die Schritte nicht mehr zum Takt und der Hund ist nie da, wo man in braucht. Aber keine Angst, das gibt sich.

Gerade in diesem Stadium ist der Hundeführer stark gefordert, gilt es doch jetzt zum genauen Zeitpunkt etwas zu tun und den Fokus dabei auch noch auf den Hund zu haben. Da ist einfaches „im Kreislaufen“ schon eine große Herausforderung. Und im Hintergrund läuft eine Melodie, die der Mensch kaum noch wahrnimmt.

Hier haben die „Solisten“ natürlich einen Vorteil:

Man muss nur auf den Hund und die Musik schauen und hören und nicht auch noch seinen Platz in der Gruppe finden.

Das es keine Tagesaufgabe ist, mit dem Hund zu einem Musiktitel zu tanzen, erklärt sich schon aus den Ausführungen. Je mehr Tricks der Hund im Laufe der Zeit beherrscht, desto kürzer wird die Dauer des Einstudierens. Ein Trick sollte aber auch möglichst erst dann in die Choreografie eingebaut werden, wenn er zu 150% als Einzelübung sitzt. Ansonsten kommt es auch schnell zu Verwechslungen von Seiten des Hundes, da sich einige Tricks oder auch unsere Körpersprache nicht deutlich genug von einander abheben. Hier bitte nicht verzweifeln, durch klare Ansagen und stetiges Üben lernt eigentlich jeder Hund seine Aufgaben.

Unsere Gruppe hat durchaus Tänze im Repertoire, die fast 1 Jahr an Proben gekostet haben. Es gibt aber auch die Tänzchen, die nach nur einem ¼ Jahr schon gut beherrscht werden.